Willkommen bei der
Familie Kälin.
Unsere kleine Ecke im Netz. Öffentlich gibt es ein paar Worte zur Familie und einen Kontakt — Fotos, Familienfeste und Dokumente liegen im geschützten Familienbereich.
Ein altes Einsiedler Geschlecht
Die Kälin zählen zu den alteingesessenen Geschlechtern von Einsiedeln und gehören zu den Urgeschlechtern der Genossame Euthal. Vermutlich kamen die Vorfahren Ende des 13. Jahrhunderts aus dem Elsass in die Gegend — unter dem Namen «Keheli».
Urkundlich fassbar werden sie 1319 im Raum Einsiedeln; im Urbar des Klosters von 1331 sind erste Namensträger verzeichnet. Über die Jahrhunderte wuchs die Familie zum grössten Einsiedler Geschlecht heran, aufgeteilt in zahlreiche Stämme, die sich nicht alle lückenlos miteinander verbinden lassen. Bis heute ist der Name im Euthal und im ganzen Bezirk Einsiedeln verwurzelt.
Quellen: chgh.ch · Genossame Euthal · C. Benziger, Wappen des Bezirks Einsiedeln (1915)
- um 1289Ein «Keheli» im Elsass erwähnt — vermutete Herkunft der Familie.
- 1319Erste urkundliche Nennung in Einsiedeln (Guota, Tochter des Guote, «Kelina»).
- 1331Im Urbar des Klosters Einsiedeln: Dietrich, Gertrud und Johannes.
- heuteGrösstes Einsiedler Geschlecht · Urgeschlecht der Genossame Euthal.
Vom Euthal nach Jona
Noch vor wenigen Generationen lag die Heimat der Familie tief im Euthal bei Einsiedeln. Am Grossriet und im Steinbach bewirtschafteten die Kälin — im Dorf «Webers» genannt, weil sie über Generationen Seide woben — ein Heimwesen von rund sechs Hektaren: fünf bis sechs Kühe, Jungvieh und Zuchtstiere, dazu die vom Kloster Einsiedeln gepachtete Ahorenweid. Im Winter ging man in den Wäldern dem Holzen nach, und über Studen flössten die Männer das Holz bis nach Zürich.
1923 kaufte Emil Kälin das Heimwesen im Steinbach. Doch das Tal war dem Untergang geweiht: Für das Etzelwerk sollte der Sihlsee gestaut werden und weite Teile des Euthals unter Wasser setzen. Im Frühling 1934 nahmen Emil und Agatha Kälin-Blattmann mit ihren Kindern schweren Herzens Abschied und zogen in den Lenggis bei Rapperswil — ins Gebiet des heutigen Rapperswil-Jona. Der jüngste Sohn, Adelrich, kam dort zur Welt.
Der Umzug über den Seedamm — bei strömendem Regen, mit Möbelwagen, Auto und einer widerspenstigen Katze — blieb der Familie unvergessen. Die Umstellung vom Älplerleben auf den Talbetrieb fiel dem Vater schwer; die Mutter aber liebte die neue Lage mit ihrer Sicht über den Zürichsee zum Etzel und zum Vrenelisgärtli.
Nach der Erzählung von Josef Kälin, Matzendorf.
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Kurts persönliche Website: kurt-kaelin.ch